Ein guter Wein darf durchaus Geld kosten

Bekanntlich gibt es Weine in nahezu jeder Preisklasse. Von billigen Getränken aus dem Discounter sollten Weinkenner tunlichst die Finger lassen, aber das versteht sich hoffentlich von selbst. Stattdessen lohnt sich ein Blick auf die Produkte, die die Winzer Sachsens anbieten. Mit Geduld und Sachverstand stellen sie edle Tropfen her, die sie zu durchaus erschwinglichen Preisen anbieten.

Fast eine halbe Million Euro

Der teuerste Wein der Welt kommt hingegen nicht aus Sachsen, sondern aus Frankreich. Bei einer Versteigerung im Oktober 2018 erzielte eine Flasche eines Rotweins vom Burgunder Gut Romanée-Conti den Rekordpreis von 489.000 Euro. Vor der Auktion wurde die 0,75 Liter fassende Flasche aus dem Jahr 1945 lediglich auf 28.000 Euro geschätzt. Bei der gleichen Versteigerung kam auch eine zweite Flasche des Weins unter den Hammer und brachte 434.000 Euro ein.

Clevere Transaktionen

Um derart hohe Preise für Wein zahlen zu können, muss man schon einen sehr gut bezahlten Job haben. Oder man investiert sein Geld clever – zum Beispiel in Kryptowährungen. Ein Blick auf den Bitcoin Kurs zeigt, wie lukrativ das Geschäft mit diesem Zahlungsmittel sein kann. Teilweise enorme Schwankungen versprechen hohe Gewinne – vorausgesetzt natürlich, dass man sich bei seinen Transaktionen geschickt anstellt.

Schwankender Kurs

Ende 2017 erreichte der Hype um Kryptowährungen einen ungeahnten Höhepunkt. Der Bitcoin schoss auf einen Preis von mehr als 14.000 Euro pro Stück, und so mancher Experte glaubte daran, dass die Entwicklung keine Grenzen kennt. Inzwischen hat sich der Wert vom Bitcoin wieder auf ein normales Niveau eingependelt – wenn man dies bei den teilweise extremen Schwankungen überhaupt so bezeichnen kann. Denn allein im Jahr 2020 stieg der Bitcoin von rund 6.200 Euro auf zeitweise über 9.500 Euro. Wer also am 3. Januar 2020 Bitcoin kaufen konnte, hatte Mitte Februar die Möglichkeit, sie mit einem satten Gewinn wieder zu veräußern.

Millionär in vier Jahren

Als im Jahr 2009 erstmals mit Bitcoins gehandelt wurde, war ein Stück weniger als 0,01 Cent wert. Für einen Euro hätte man also weit mehr als 1.000 Bitcoins kaufen können. Wer dies getan hat, hatte nur wenige Jahre später Grund zu außerordentlicher Freude. Denn im November 2013 stieg der Preis für einen Bitcoin erstmals auf mehr als 1.000 Euro. Wer also im Jahr 2009 einen Euro in die damals noch neue Kryptowährung investiert hätte, der wäre vier Jahre später zum Millionär geworden. Doch bekanntlich ging es mit dem Bitcoin auch danach noch weiter nach oben – bis hin zum Allzeit-Hoch von über 14.000 Euro im Jahr 2017. Es hätten also zu dieser Zeit nur 35 Bitcoins genügt, um die schon erwähnte teuerste Weinflasche der Welt zu erwerben. Um an eine solche Menge der Währung zu kommen, wären im Jahr 2009 nur wenige Cent nötig gewesen.

Handel wie an der Börse

Der Handel mit Bitcoins läuft ebenso ab wie der An- und Verkauf von Aktien an der Börse. Das Angebot und die Nachfrage bestimmen den Kurs, der sich entsprechend nach oben oder nach unten bewegt. Mit dem richtigen Gefühl für die Kursentwicklung kann man also viel Geld verdienen und sich die eine oder andere Flasche edlen Weines leisten – gerne auch von den Winzern aus unserem schönen Sachsen.

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